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Reise Fotografie

Die richtige Kamera für die Reise

Die Canon EOS RP ist die kleinste und leichteste Vollformat Kamera inklusive drehbaren und kippbaren Flip-Display im DSLR Design. Der Sensor bietet 26,2 MP und das moderne RF Bajonett mit einer großen Anzahl von Original Objektiven.

 

Als All-in-One Zoom Objektiv gibt es ein recht günstiges von 24 bis 105 mm Objektiv mit Blende 4 bis 7,1. Das Objektiv bietet einen 5-fach Stabilisator für verwacklungsfreie Fotos bei wenig Licht. Einen eingebauten Blitz sucht man bei dieser Kamera vergeblich, aber mit dem kann man sowieso nicht viel Anfangen. Wer also einen Blitz bei der Reise benötigt, nimmt sich einen Systemblitz mit. Die Kamera glänzt mit genau den Features, die Fotografen brauchen. Unnötige Dinge wie Schulter Display gibt es bei diesem Modell nicht. Damit gelingt es bei geringem Gewicht und kleiner Größe, modernste fotografische Technik zu bieten. Für Porträt Fotos im Urlaub empfehle ich das kostengünstige 50 mm RF mit Offenblende 1,8 für ein schönes Bokeh im Hintergrund. 

Noch kleiner im APS-C Sensor Format kommt die spiegellose Canon EOS M 50 II daher. Das Kit Objektiv muss ausgezogen werden, damit man es verwenden kann. Dadurch hält man eine Kamera inklusive Zoom Objektiv in der Hand, die kaum ins Gewicht fällt aber für hohe Abbildungs-Qualität sorgt. Wer also kein Vollformat benötigt, kann hier noch einiges sparen und das Reise Budget aufbessern.

 

Mit 24,1 MP reicht die Qualität auch für sehr große Foto Ausarbeitungen. Auch Reise Journalisten, die für Reise Zeitschriften arbeiten, können mit der Leistung durchaus zufrieden sein. Die Fotos oben wurden mit der M 50 Mark 1 geschossen.

Die Lumix DMC-G 81 ist eine Vollprofi Kamera im MFT Format, mit dem man mir zu einer Größe von A3 ohne Qualitätsverlust ausarbeiten kann. Die Foto Proportion ist wie bei Mittelformat Kameras 4:3, was ein wenig zum Umdenken fordert, weil die klassischen Foto Formate wie 10 x 15cm oder 13 x 18 cm beschnitten werden müssen.

 

Von den fotografischen Merkmalen spielt die Kamera allerdings in der Oberliga und bietet ein Magnesium Gehäuse und Spritzwasserschutz. Die Wechsel Objektive sind alle viel kleiner und leichter als in der APS-C oder gar Vollformat Klasse. Eine komplette Ausrüstung mit drei bis vier Objektiven und Systemblitz findet in einem relativ kleinen Foto Rucksack Platz. Selbst für Reise Reporter eine gute und kostengünstige Wahl.

Foto Tipps für die Reise

Einerseits sollte die Foto Ausrüstung für die Reise leicht und klein sein, aber andererseits möchte man doch eine Abbildungs-Qualität erreichen die besser als Fotos vom Smartphone sind. Also gelingt es mit oben genannten Kameras einen Kompromiss zu finden.

 

Zwei bis drei Objektive dazu, ein kleines Reisestativ und ein kleiner Systemblitz für alle Fälle. Auch kleine Reflektoren machen vom Gewicht her nicht viel aus. Wichtig sind dann noch die kleinen Zubehör Teile wir Graufilter, Zusatz-Akkus und Speicherkarten. Eine dazu passende Tasche bzw. ein Rucksack, um das Gewicht gleich verteilt auf den Schultern zu tragen, hat für den eigenen Rücken gesundheitliche Vorteile. Um die Ausrüstung vor Diebstahl oder gar Raub zu schützen kann der Rucksack im Design auch völlig neutral sein.

 

Es zahlt sich auf jeden Fall aus, schon vor der Reise ungefähr zu wissen, welche Foto Motive man vorfinden wird. Dazu helfen Reiseführer und Bücher von den Reisezielen. Vor Ort sollte man sich mal Zeit nehmen und eventuell ein Motiv noch einmal aufzusuchen, wenn die Tageszeit vom Licht überhaupt nicht passen sollte. Professionelle Fotografen lassen sich viel Zeit für den Bildschnitt, die richtige Perspektive und das optimale Licht, bevor sie den Auslöser drücken. Dadurch wirken oft unscheinbare Motive dann sehr interessant. So wird zum Beispiel ein alter Autoreifen auf der Straße zum spannenden Motiv.

 

Übrigens gibt es kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Das gilt für Sommer und Winter, aber auch für die Berge und Meer. Fast wichtiger als die Foto Ausrüstung ist das richtige Schuhwerk und Schutz vor Sonne und Niederschlag. Wenn das nicht passt verliert man die Lust zum Fotografieren. Vor allem wenn man in der Landschaft unterwegs ist benötigt man in vielen Fällen auch genug Fitness, die vor der Reise aufgebaut werden muss.

 

Zuletzt bitte auch an die Verpflegung und Wasser denken, damit gute Fotos gelingen und wir lange Zeit Spaß beim fotografieren haben.

 

Eine kleine Sammlung an Kategorien von Motiven sollte man schon im Kopf haben, bevor man los geht. Landschaften mit Weitwinkel Objektiven, Details mit Tele Brennweiten und eventuell auch Nahaufnahmen mit Makro Objektiven sollte man abwechselnd aufnehmen, um später eine spannende Foto Story daraus basteln zu können.

 

Fertig ist der Reise Bericht erst dann wenn man eine Multimedia Show oder ein Fotobuch daraus produziert hat.

(c) Harald Mizerovsky

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